IHRE KINDER  

      

Ihre Kinder sind erschüttert von der neuen Entwicklung. Alles, was bisher noch heil schien und ihnen Schutz gab, wird sich vielleicht auflösen; zumindest verändern.

Kinder haben keine Vorstellung davon, was das bedeuten könnte, nur kindliche Vermutungen und viele (Verlust-) Ängste.

Sie brauchen viel Klarheit und Ehrlichkeit.
Sie brauchen so viel Schutz, wie möglich.
Sie brauchen, gerade, wenn es eine Trennung gibt, das Gefühl, dass beide Eltern sie lieben und für sie da sind.

In solch einer Zeit besonderer Belastung als Mutter oder Vater "klar" und vernünftig zu bleiben, mit den Kindern in angemessner Weise zu sprechen, sie zu trösten und sie vor Schaden zu schützen erfordert viel Kraft aber auch viel Wissen um die möglichen Reaktionen der Kinder.

Kinder können oft gar nicht artikulieren, was sie belastet; z.B., die Angst den anderen Elternteil auch noch zu verlieren, Gefühle, daran schuld zu sein, dass die Eltern sich so oft streiten. Den Schmerz, dass einer gegangen ist, Traurigkeit, Wut oder Ohnmachtsgefühle. Diese Dinge "rumoren" aber innerlich.

Viele Kinder reagieren auf die Verunsicherung durch die Trennung mit vermehrter Anhänglichkeit, in dem sie z.B. die Eltern nicht mehr gehen lassen wollen, wenn sie sie in den Kindergarten bringen. Oder sie zeigen stark sinkende Schulleistungen, sind verschlossener oder aggressiver als vorher. Jungen und Mädchen können sich sehr verschieden verhalten. Auch das Alter spiel eine wichtige Rolle. Manche Kinder werden in dieser Zeit öfter krank. Jugendliche "machen dicht" und ziehen sich zurück. Hier ist es wichtig, jeweils angemessen und altersgemäß  reagieren oder vorbeugen zu können.

Je früher Sie als Eltern Informationen und Hilfen in Anspruch nehmen, desto eher ist es möglich, solche Folgen zu vermeiden oder aufzufangen. Mehrere Studien in Deutschland und in den USA haben dies gezeigt.

    Wenn sie das ermöglichen wollen, holen Sie sich Beratung und / oder
   Therapeutische Unterstützung.

    Das WIE einer Trennung ist von Bedeutung für die weitere Entwicklung
    aller Beteiligten, nicht nur für die Kinder, aber besonders für sie.

    Die Kinder sind zu erst einmal am meisten der Situation ausgeliefert, sie brauchen
    deshalb besondere Beachtung und Unterstützung.

Sie brauchen beispielsweise die Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken, Ihre Ängste zeigen zu dürfen, und ihre Fragen  beantwortet zu bekommen.

Für Mütter und Väter ist es aber genau in dieser Zeit manchmal schwierig, diese Aufgaben wahrzunehmen. Deshalb gilt es auch, die eigene Belastung "in den Griff" zu bekommen.

Kinder lieben und brauchen gerade (außer unter ganz besonderen Umständen) während und nach einer Trennung beide: Mutter und Vater. Sie brauchen ehrliche, verlässliche Zusagen darüber, wie es weitergehen wird. All das alleine zu schaffen, ist ist oft einfach zu viel. Deshalb gibt es professionelle Hilfe.

 

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